Der Wiener Zentralfriedhof

Text: Arne Cordes
Foto: Marieke Wist

Die zweite Hälfte unserer Exkursion begann mit dem letzten Programmpunkt, der uns noch in Wien  erwartete. Und so trafen wir am Donnerstagmorgen nach relativ langer Fahrt bis zum Stadtrand am Zentralfriedhof ein, der mit seinen ungefähr 330.000 Gräbern zu einem der größten in ganz Europa zählt. Der Hauptteil des Friedhofs ist zwar interkonfessionell, allerdings ist es den Angehörigen aller Glaubensrichtungen möglich, sich auf separaten Teilen begraben zu lassen, die den jeweiligen Konfessionen vorbehalten sind. So ist es sowohl Protestanten, Orthodoxen und Muslimen, als auch Buddhisten und  Mormonen möglich, neben Gleichglaubenden ihre ewige Ruhe zu finden.

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Slavín – Sowjetisches Denkmal in Bratislava

Text: Leslie Schübel
Foto: Marieke Wist

Am Freitag hatten drei von uns einen Stadtspaziergang für die Gruppe vorbereitet:
durch die Altstadt, an Kirchen und dem ehemaligen Standort der Synagoge vorbei hochzur Burg Bratislava, von der aus man einen wunderbaren Blick über die Stadt und aufdie gigantische Plattenbausiedlung Petržalka hat. Dort haben wir nicht nur ein traumhaftes Gruppenfoto gemacht und einen riesigen Grashüpfer kennen gelernt, sondern auch einiges über Geschichte und Architektur der Burg erfahren. Da sich der Tag bereits dem Ende zuneigte und wir uns mehr und mehr nach dem Abendessen sehnten, wurde die letzte Station des Stadtspaziergangs auf nach dem Essen verschoben.

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Der Weg ist das Ziel – Eine Fährenfahrt mit dem „Meteor“

Text: Julia Braun
Foto: Julia Braun

Nach drei aufschlussreichen Tagen in Wien machen wir uns in der prallen Sonne auf zum Hafen. Ganz bewusst hat sich die Gruppe im Vorfeld für eine Fähre und gegen eine Zug- oder Busfahrt entschieden. Die Gedanken dahinter waren vermutlich die Aussicht auf 30 Minuten frische Brise und den-Kopf-freikriegen. Und tatsächlich lohnt sich die Fährenfahrt mit dem sogenannten „Meteor“ vom ersten Moment an. Schon die Erscheinung des U-Boot-ähnlichen Gefährts mit rosa Samtvorhängen bringt uns alle zum Grinsen und Vorfreude tut sich auf. Vorfreude auf eine Stadt, von der bislang die wenigsten eine Vorstellung haben: Bratislava. Von nun an kann es nur noch osteuropäischer werden.

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Rückfahrt

Text: Marcel Prigge und Marieke Wist

01. Juli 2017
Es ist Samstag, die Rückfahrt steht an. Hinter uns liegen spannende Tage mit einem vollen Programm. Wir waren im Burgtheater, auf dem Zentralfriedhof und dem Karl-Marx-Hof in Wien, sind mit der Fähre „Meteor“ über die Donau nach Bratislava gefahren und haben dort eine Stadtführung gemacht. Nebenbei waren die Tage mit Expert*innengespräche gefüllt, abends ging es meistens zur gemeinsamen Diskussionsrunde in eine Bar. Rundum: Aufregende, volle Tage.

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Zwischen Migration, Netzwerken und politischen Debatten

Ein Gespräch mit Matthias Kaltenbrunner

Text: Philipp Mangels

Auf unserer Exkursion steht neben der Erkundung gebauter Utopien der Moderne insbesondere die Betrachtung der Wahrnehmung von Teilung und Einheit auf dem Programm. Dieses Thema ist sehr facettenreich und kann über eine Vielzahl an Zugängen untersucht werden. Ein solcher ergibt sich beispielsweise durch die Forschung von Migrationsprozessen und -transfers.

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Burg Devín – Geburtsort slowakischer Identität

Text: Natalia Wollny
Foto: Marieke Wist

Burg Devín – heute eine Ruine, einst eine Grenzburg inmitten historischer Geschehnisse, die die Slowakei geprägt haben. Auf einem Hügel steht die Burg, deren Ruinen sich steil in die Höhe strecken und wacht über den Zusammenfluss der Donau mit der March. Von der Burg aus überblickt man die slowakische Weite, das niederösterreichische Grenzland und den nahegelegenen Berg, Devínska Kobyla (Thebener Kogel). Die Gründe für die Errichtung der Burg an diesem Standort sind evident.

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Das erste Opfer des Nationalsozialismus – Österreichische Erinnerungskultur gestern und heute. Ein Gespräch mit Andreas Peham.

Text: Klaas Anders
Foto: Natalia Wollny

Im Rahmen unsere Exkursion in die Städte Wien und Bratislava trafen wir Andreas Peham vom Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstandes (kurz DÖW), um mit ihm über vergangene und aktuelle Erinnerungskultur und Erinnerungspolitik in Österreich zu sprechen.

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Die Heimat der Heimatlosen – Das Nachtasyl in Wien. Ein Gespräch mit Jiří Chmel.

Text: Klaas Anders
Foto: Natalia Wollny

Im Rahmen einer studentischen Exkursion besuchen 14 Studierende der Universität Bremen die Städte Wien und Bratislava. Die Studierenden beschäftigen sich im Zuge der Exkursion und ihres Studiums mit Fragen der ost(mittel)europäischen Geschichte und spezifisch des tschechoslowakischen Dissens. Daher lag es nahe, das Wiener „Nachtasyl“ zu besuchen. Wir treffen Jiří Chmel in seiner Kneipe und kommen ins Gespräch.

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