Slavín – Sowjetisches Denkmal in Bratislava

Text: Leslie Schübel
Foto: Marieke Wist

Am Freitag hatten drei von uns einen Stadtspaziergang für die Gruppe vorbereitet:
durch die Altstadt, an Kirchen und dem ehemaligen Standort der Synagoge vorbei hochzur Burg Bratislava, von der aus man einen wunderbaren Blick über die Stadt und aufdie gigantische Plattenbausiedlung Petržalka hat. Dort haben wir nicht nur ein traumhaftes Gruppenfoto gemacht und einen riesigen Grashüpfer kennen gelernt, sondern auch einiges über Geschichte und Architektur der Burg erfahren. Da sich der Tag bereits dem Ende zuneigte und wir uns mehr und mehr nach dem Abendessen sehnten, wurde die letzte Station des Stadtspaziergangs auf nach dem Essen verschoben.

Satt und entspannt haben wir uns also deutlich später und schon nach Einbruch der Dunkelheit auf den Weg zu Slavín, dem sowjetischen Kriegerdenkmal und Friedhof gemacht. Durch den Blick auf die Lichter der Stadt (das Denkmal befindet sich auf einem Berg) und die Beleuchtung des imposanten Bauwerks waren wir, unvorbereitet auf diese beeindruckende letzte Station des Stadtspaziergangs, zunächst überwältigt von dem Anblick, der sich uns bot.
Nach einer Pause auf den großen Stufen vor der zentralen Ehrenhalle, während der wir einiges über Entstehung und Konzept des Denkmals erzählt bekommen haben, schwärmten wir aus um das Gelände zu erkunden. Als sich alle die Ehrenhalle und den Friedhof, in dem 6.845 Sowjetsoldaten begraben liegen, in Ruhe angesehen hatten, ging es dann vom stillen Denkmal auf dem Berg wieder zurück in die Stadt in den Trubel des nächtlichen Bratislava.

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